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Leistungen > Ortung

Schadstellen-, Verlaufs- und Tiefenortung von Abflussanlagen

Praxisbeispiel Nr. 1 :

Bei der TV – Inspektion von Grundleitung und Anschlusskanal eines privaten Wohngebäudes wird an einer Stelle ein totaler Rohrbruch festgestellt. Die Lage dieser Stelle ist jedoch völlig unklar, zumal auch keine Entwässerungspläne vorhanden sind. Die Reparatur kann hier nur in offener Bauweise, d. h. durch Aufgraben, erfolgen. Vor diesem Hintergrund ist es ganz wichtig zu wissen, wo genau die Arbeiten auszuführen sind, ob auf dem privaten Grundstück, dem öffentlichen Gehweg oder gar mitten auf der verkehrsreichen Hauptstraße.

Abfluss – AS lokalisiert hier punktgenau sowohl die Lage der Bruchstelle als auch deren Tiefe im Erdreich und ermöglicht damit dreierlei:

  •          realistische Reparaturkostenschätzung,
  •          gezielte Reparatur ohne kostspielige Suchgrabungen
             (auch “Querschläge“ genannt),
  •          Entscheidungshilfe bei der Frage, wer die Reparaturkosten zu tragen hat.

Praxisbeispiel Nr. 2 :

Es ist geplant, ein altes Betriebsgebäude zu erweitern. An die vorhandenen Entwässerungsanlagen sollen neue angeschlossen werden. Die verfügbaren Entwässerungspläne erweisen sich – wie häufig – als wenig verlässlich. Deshalb ist eine exakte Neuaufnahme des vorhandenen Abflusssystems unumgänglich.

In diesem Fall verfolgt und erfasst Abfluss – AS an der Oberfläche den Verlauf der Leitungen im Erdreich und ortet deren Tiefenlage.

Das bedeutet praktisch:

Die geplanten Erweiterungsarbeiten können gleich an den richtigen Stellen erfolgen.
 Die Höhe der zu erwartenden Neubaukosten kann recht genau veranschlagt werden.
Die Kenntnis dieser Tatbestände allein genügt aber nicht als Basis weiterer sinnvoller Entscheidungen; denn es ist noch nichts bekannt über den inneren Zustand des alten Abflusssystems. Dies kann ( und wird fast immer ) zumindest teilweise reparatur-, sanierungs- oder erneuerungsbedürftig sein. Aufschluss hierüber kann nur eine zusätzliche TV – Inspektion liefern. Diese wird hier nachdrücklich empfohlen, da dann im Rahmen nur einer Baumaßnahme sowohl die erforderlichen Arbeiten an der alten Anlage als auch die für die neu geplante Erweiterung ausgeführt werden können. Durch die Kombination von Verlaufs- und Tiefenortung mit TV – Inspektion werden also kostspielige Fehlplanungen mit noch kostspieligeren Folgearbeiten zu unterschiedlichen Ausführungszeitpunkten vermieden.

Sollten Sie in gleicher oder ähnlicher Situation sein, zögern Sie nicht, uns anzusprechen!
Wir lösen auch Ihre Probleme. Abfluss – AS schafft das.

Zur Abfluss – AS – Ortungstechnik

Die von uns praktizierte Ortung wird möglich durch ausgereifte elektromagnetische Tonfrequenztechnik in unterschiedlichen Anwendungsmethoden.

Sendermethode:

Ein Sender ( auch “Molch“ genannt ), der elektromagnetische Wellen ( Signale ) sendet, wird in das nichtmetallische Rohr eingeführt und seine jeweilige Position mit einem Empfänger lokalisiert.

Spiralmethode:

Eine Stahlspirale ( oder ein Schlauch mit Stahleinlage ) wird in das nichtmetallische Rohr eingeführt und elektro – magnetisch besendet. Dadurch lässt sich dann mit einem Empfänger die Lage der Spirale und damit der Verlauf des Rohres genau verfolgen.

Metallrohrmethode:

Die durchgehend metallische Leitung wird direkt mit dem Tonfrequenz – Generator verbunden, wirkt dadurch selbst als Sender und kann so mit einem Empfänger unmittelbar verfolgt werden.

(Übrigens: Diese Methode ist auch anwendbar bei metallischen Wasser- und Heizrohren.)